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Nachrichten > Wohnmobile, Wohnwagen, Technik und Zubeh├Âr

ADAC gegen Experimente auf dem R├╝cken der Camper

(hr) (adac) Mit einem klaren "Nein" hat der ADAC auf den Gesetzentwurf des Bundesrats zur ├änderung der Wohnmobilbesteuerung reagiert und ein eigenes Positionspapier vorgelegt. Max Stich, ADAC-Vizepr├Ąsident f├╝r Touristik, fasst die Kritik des Clubs an der Vorlage des Bundesrats zusammen: "Der Entwurf h├Ątte unabsch├Ątzbare Folgen f├╝r die gesamte Camping- und Caravaningbranche und w├╝rde f├╝r viele Campingfreunde bedeuten, dass sie sich ihr Hobby nicht mehr leisten k├Ânnten. Wir fordern deshalb eine grundlegende sachgerechte Neubearbeitung der Wohnmobilbesteuerung".

Mit dem Positionspapier, das Stich jetzt der ├ľffentlichkeit pr├Ąsentierte, zeigt der ADAC, in dem die Mehrheit der rund 440.000 Wohnmobileigner organisiert ist, sinnvolle und gerechte M├Âglichkeiten auf, die Besteuerung dieser Fahrzeuge neu zu regeln:

  • Auch f├╝r Wohnmobile sollte auf Grundlage der g├Ąngigen Nutzfahrzeug-Emissionsnormen eine emissionsbezogene Kfz-Besteuerung eingef├╝hrt werden. Dies w├╝rde einen Anreiz zum Kauf schadstoffarmer Wohnmobile schaffen.
  • Die Tatsache, dass die meisten Wohnmobile ├╝ber 2,8 t zGG auf Nutzfahrzeugchassis aufgebaut sind und daher die Pkw-Emissionsnormen bisher gar nicht erf├╝llen mussten und k├Ânnen, muss steuerrechtlich ber├╝cksichtigt werden.
  • Neue ungerechtfertigte Unterschiede, zum Beispiel beim zul. Gesamtgewicht, sollten vermieden werden. Es darf keine neue 3,5-t-Grenze geben, wie dies bei der Berechnung der Abschl├Ąge vorgesehen ist.
  • Die Wohnmobilsteuer muss verwaltungstechnisch einfacher werden, zum Beispiel durch die Vermeidung von diversen auf das Gesamtgewicht bezogenen Abschl├Ągen sowie Umschl├╝sselungen von Lkw- auf Pkw-Schadstoffklassen.
  • Die emissionsorientierte Belastung von Wohnmobilen ├╝ber 2,8 t zul├Ąssigem Gesamtgewicht muss ma├čvoll bleiben.
  • Der Wirtschaftsfaktor Camping und Caravaning muss durch eine umsichtige und auf dem Grundsatz des Bestands- und Vertrauensschutzes basierende und nachvollziehbare Kfz-Steuer gest├Ąrkt werden.

Zur Notwendigkeit, die Besteuerung von Wohnmobile neu zu regeln, war es gekommen, weil die verkehrsrechtliche Begriffsbestimmung "Kombinationskraftwagen" in der Stra├čenverkehrszulassungsordnung abgeschafft wurde. Damit entfiel die Besteuerungsgrundlage f├╝r diese Fahrzeuge.

15.02.06

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